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Samstag, den 09. April 2011 um 15:32 Uhr

Sitzung des Vorarlberger Landtags vom 6.4.2011

 

Das Ergebnis des Rechtsausschußes vom 23.03.2011 bezüglich Abänderung des Skischulgesetzes wurde neuerlich bestätigt.

 

Die Regierung hat nun den Auftrag einen neuen Gesetzesentwurf auszuarbeiten. Zuständiger Landesrat ist Mag. Siegmund Stemer (ÖVP). Er hat die Schwierigkeit dieser Aufgabe betont. Einerseits möchte er unbedingt vermeiden, daß hochqualifizierte Lehrer ihren Beruf aufgeben. Die Zustände der vergangen Saison will er keinesfalls nochmals in Vorarlberg sehen. Insofern sieht er in der Einmannskischule eine Lösung. Andererseits möchte er ein geordnetes Skilehrwesen. Er will Chaos vermeiden, insbesondere hat er angesprochen, dass er keinesfalls will, dass staatliche Skilehrer oder Skiführer auf der Straße ihre Dienstleistung anpreisen oder die Gäste beim Früstücksbüffet im Hotel anwerben.

 

Der Antragssteller Klubobmann Dieter Egger (FPÖ) hat den verfassungsrechtlich Aspekt hervorgestrichen. Eine Untersagung der Einmannskischule wäre verfassungswidrig ( Anm.: wie das Urteil des VfGH für das Bundesland Tirol festlegt). Der Abänderungssantrag der ÖVP wird von Seiten der FPÖ akzeptiert da er keine substantiellen Änderungen des ursprünglichen Antrags der FPÖ enthalte sondern anrege, dass VSLV, Skilehrer und andere Interessensvertretungen  in die Ausarbeitung des Gesetzesentwurf miteinbezogen werden sollen. ( Anm vom 25.05.2011 : der Abänderungsantrag ist nun online zugänglich - als Anhang des ursprünglichen Antrags )

 

Audiomitschnitte der Landtagssitzung (download durch anclicken):

Antrag und Berichterstattung des Rechtsausschußes

Egger FPÖ

Gruber ÖVP

Türtscher ÖVP

Stemer ÖVP

Reaktion auf Stellungnahme von LR Mag.Stemer :

Kinz FPÖ

Egger FPÖ

Abstimmung

 

Audiodateien veröffentlicht mit der freundlichen Erlaubnis der Landtagsdirektion Vorarlberg

 

Link zum Antrag der FPÖ

VOL Beitrag vom 14.02.2011

Online-Betrag des ORF Vorarlberg vom 14.02.2011

Link zum Artikel über die Ausschußsitzung vom 23.03.2011

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Kommentare (6)
6 Montag, den 06. Juni 2011 um 20:52 Uhr
Peter
Bin eigentlich auch gegen die Einmannskischule. Nur, als Staatlich geprüfter Schilehrer mit Schiführer bin ich für die meisten Schischulen nicht über die ganze Saison leistbar. Mann könnte gegen Argumentieren das man sich doch seine Stammgäste erarbeiten muss und soll, soweit so gut. Die hat man in der Regel auch, nur wird man im April von den Offiziellen Schischulen den Gästen gegenüber als Freigestellt bzw. Krank od. anderes bezeichnet. Was ich damit sagen möchte, auch wenn man Stammgäste hat, ist man der Schischule zu teuer. Besser wäre es wenn man dem Gast die möglichkeit gibt nach Ausbildungsstandart zu wählen. Wie es die Schweizer schon seit Jahren vormachen. Warum sollte ein Anwärter, auch wenn er gut ist, genauso Teuer verkauft werden wie ein Staatlicher (der zumeist auch gut ist).

Die Aussage, wir wollen es den Gästen so leich wie möglich machen bei der Reservierung zählt für mich nicht!!! Worte sind schnell gesprochen. Hier muss eingeschritten werden um die Staatliche Ausbildung wieder dem "Könner" schmackhaft zu machen. Viele Gute Schileherer, Schifahrer schrecken davor ab aus angst nicht die Ganze Saison angestellt zu bleiben.
5 Donnerstag, den 26. Mai 2011 um 20:50 Uhr
admin

Ein vorsichtiges Dankeschön an alle die sich für die Einmannschischule einsetzen, es sieht - zumindest in Vorarlberg - nicht so schlecht aus.  Diese Seite hat, so glaub ich, viel zum "Wir" Gefühl beigetragen. (Lobby, bzw. echte Vertreter haben wir ja nach wie vor keine). Somit wird diese Seite - auch in Zukunft noch eine wichtige Rolle spielen. A nice summer, alltogether! :~)

4 Montag, den 18. April 2011 um 21:31 Uhr
ff
Ich kann Mark Twain nur rechtgeben. In einem Hotel schafft immer noch der Hotelier an. Die sind bekanntlicherweise keine Mimosen sondern gstandene Unternehmer - ein Skilehrer der Gäste belästigt fliegt sicherlich mit einem festen Tritt in den Hintern raus - so schnell kann er gar nicht schaun. Also Befürchtungen, daß Gäste im Hotel belästigt werden sind unangebracht.

Was ein Hotelier sicherlich begrüßt ist eine persönliche Beratung durch einen erfahrenen Skilehrer an den Anreisetagen. Dies in Übereinstimmung mit dem Hotelier, mit fixem wöchentlichen Termin oder auf Anfrage. Das ist Service !!!
3 Montag, den 18. April 2011 um 19:34 Uhr
Avatar
looooool

der lecher schischule laufen sogar die einheimischen davon!

diesem korrupten system beim kollaps zuzuschauen, hat was. ;)
2 Sonntag, den 17. April 2011 um 11:56 Uhr
mark twain
eine bitte an die handelnden politiker: lassen wir die kirche im dorf!
kein friseur / masseur / fitnesstrainer konnte bisher einfach so an einer hotelbar auftauchen, und seine
dienste feilbieten. der hotelier oder das personal werfen hausfremde personen weltweit aus dem betrieb.
trotzdem gab und gibt es rege zusammenarbeit der hotelerie mit diesen berufen.
ich fühle mich als berufsschilehrer durch dieses gejammer der lobbyisten persönlich beleidigt.
weder werde ich im kommenden jahr gästen an der salatbar auflauern, noch sehe ich raufereien der alpinen truppe am langener bahnhof kommen.
das anstellungsverhältnis ist im allwettertourismus unbrauchbar. nur leistungsbezogene systeme geben dem standort die flexibilität in hochsaisonen oder bei gutem wetter genug qualifiziertes personal bereitstellen zu können.
wir haben unsere politische vertretung gewählt, um solche lösungen (vericherungs und steuerrechtlich)
auszuarbeiten.
darüber sollen deren köpfe rauchen, nicht darüber wie sie die sattgefressenen verbände und deren schischulen mit dem nächsten mafiagesetz ruhigstellen können.
1 Mittwoch, den 13. April 2011 um 08:39 Uhr
Chaostheorie
Kasperltheater bei der jetzigen staatlichen Ausbildung - Ausbilder streiken und weigern sich die Prüfung abzunehmen, da sie für die Prüfungsstage nur etwa 60 Euro bekommen; Jetzt muß eine neue Kommission her; 2 Prüfungstage ungenutzt verstrichen. Wer sind die Leidtragenden - wie üblich die Kandidaten. Ein Lob an die Verantwortlichen, Bravo ÖSSV, Bravo BSPA...

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